Spitzen Ergebnis für KTM-X-BOW

Aus in Runde 8 für „Sluis“/Leßmeister im Toyota TMG 86 Cup

Die Stuck Brüder holten sich den Klassensieg und Platz 15 im Gesamtklassement mit packenden Zweikämpfen. Foto: Höhn
Die Stuck Brüder holten sich den Klassensieg und Platz 15 im Gesamtklassement mit packenden Zweikämpfen. Foto: Höhn

Nürburgring(kh)Nebel am Morgen und im Rennverlauf Regen und Sonnenschein ließen das Rennen zu einer Pokerpartie der Reifenwahl geraten. Da auf der Nordschleife selten der gesamte Kurs gleichmäßig nass ist, sondern nur die unterschiedlichsten Passagen, ist die Reifenwahl schwer. Ein sichtlich angefressenes Duo „Sluis“/Leßmeister, die immer noch mit den Reifenplatzern aus den letzten drei Rennen haderten, vor allem aber, weil sie laut Cup-Reglement kein anderes Reifenfabrikat fahren dürfen. „Wir trauen uns gar nicht mehr richtig hinzulangen, aus Angst, der nächste Reifen fliegt uns wieder um die Ohren“, so das Statement von „Sluis“. Das Qualifying wurde für sie vorzeitig, wegen einer defekten Zündspule beendet. Trotzdem P 3, war eine gute Ausgangsposition. Den Start fuhr diesmal Dirk Leßmeister, der seine Sache sehr gut machte und den Toyota in Schlagdistanz zur Spitze hielt. „Jan Sluis“ übernahm, doch er konnte erst gar nicht richtig angreifen, da er plötzlich Leistungsverlust hatte. Ein Check in Runde 7 brachte kein Ergebnis und er ging wieder auf die Strecke. Eine Runde später erschien er wieder an der Box und stellte das Auto endgültig ab. Die anschließende Diagnose ergab einen gebrochenen Kabelstecker an der elektronischen Nockenwellenverstellung. Ein Teil im Cent-Bereich, brachte das frühe Aus.  

 

Besser lief es bei den KTM Leuten. Im Qualifying war Arne Hoffmeister mit 8:33,75min. lange Zeit schnellstes Nicht-GT3-Auto auf Platz 24. Die Brüder Johannes und Ferdinand Stuck hielten sich mit 8:41,73min.  noch zurück und Florian Wolf mit Nils Jung spulten ihr Programm ebenfalls herunter. Arne Hoffmeister musste diesmal auf den Schweizer Fredy Barth verzichten und teilte sich das Cockpit mit Benjamin Mazatis.

 

Die Startfahrer waren Ferdinand Stuck, Arne Hoffmeister und Nils Jung. Schon in der ersten Runde entwickelte sich ein packender Zweikampf zwischen dem Pole-Mann Hoffmeister und Ferdinand Stuck. Nach heftiger Gegenwehr, musste Arne Hoffmeister Stuck vorbeilassen, der sich aber nicht entscheidend absetzen konnte. So wogte der Zweikampf in gleicher Manier weiter als dann Johannes Stuck und Benjamin Mazatis die Autos übernahmen. Nils Jung und Florian Wolf reihten sich stabil auf P3 ein. Schlussfahrer beim Führungsduo waren wieder Arne Hoffmeister und Ferdinand Stuck. Arne Hoffmeister machte mächtig Druck und steckte selbst in der Schlussphase nicht auf. Zu Beginn der letzten Runde lagen Stuck und Hoffmeister auf Platz 15 und 16 sowie Jung auf Platz 23 im Gesamtklassement. Alles sah nach einem Traumergebnis aus, als überraschend das Aus für Hoffmeister kam. Die Kupplung versagte ihren Dienst, so dass die Stuck Brüder ihren viel umjubelten Sieg nach Hause fahren konnten. Im Gesamtergebnis belegten sie dabei Platz 15 und Jung/Wolf wurden noch starke 22. Der KTM X-Bow erwies sich wieder als ein spektakuläres Auto, das durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und hervorragenden Leistungsdaten immer mehr aufhorchen lässt und immer mehr Freunde findet.

 

In der Gesamtwertung gab es ebenfalls Hochspannung. Nach packenden Zweikämpfen und tollen Führungswechseln überquerten im Audi R8 LMS von Land Motorsport Connor de Phillippi und Robin Frijns die Ziellinie und bescherten ihrem Montaplast Team den ersten Gesamtsieg in diesem Jahr. Platz 2 eroberten sich die Phoenix-Truppe mit Frank Stippler und Nikolaj Moller-Madsen im Audi R8 LMS. Das Podium machten Martin Ragginger und Klaus Bachler im Falken Porsche 911 GT3 R  komplett.

 


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