Saisonfinale BMW-Challenge

Platz 2 und 4 für Christian Leutheuser

Beinharte Zweikämpfe prägten das Saisonfinale der BMW-Challenge Der „Graue Wolf“ mit Christian Leutheuser (Nr. 405)   Foto: F.Töllich
Beinharte Zweikämpfe prägten das Saisonfinale der BMW-Challenge Der „Graue Wolf“ mit Christian Leutheuser (Nr. 405) Foto: F.Töllich

Nürburgring(kh)Das vorletzte Saisonhighlight 2017 für das Team Leutheuser Racing&Events aus Bad Königshofen, war das Saisonfinale der BMW-Challenge. Die dafür beste Kulisse bot die Grand Prix Strecke des Nürburgrings. Mit 48 Teilnehmern war die Veranstaltung üppig besetzt und versprach von vorne herein spannenden Motorsport. Teamchef Christian Leutheuser ließ es sich nicht nehmen, zum Abschluss eines ereignisreichen Motorsportjahres, selbst einmal in das Lenkrad zu greifen. Dazu wurde der „Graue Wolf“, von den Insidern auch liebevoll „Gifty“ genannt, in einen Renntrimm für Sprintrennen gebracht. In einer Abmagerungskur wurden 22kg abgespeckt und die Nordschleifenabstimmung des Fahrwerks dem Grand Prix Kurs angepasst. Die Wetterprognosen sagten trockenes, sonniges Wetter voraus. Davon war beim Freien Training  am Freitagvormittag allerdings nichts zu spüren. Bei Regen und kalten Temperaturen begnügte sich Christian mit einem roll out, der ihm immerhin Platz 4 im Gesamtklassement sicherte. Im 25 minütigen Qualifying selbst, war es dann trocken. Leider glaubten einige Teilnehmer, das Rennen würde bereits hier entschieden und gingen entsprechend zur Sache. Die Folge war, eine zweimalige Unterbrechung mit Roter Flagge. Bei dem starken Teilnehmerfeld war dann natürlich viel Verkehr auf der Strecke, sodass Christian keine einzige freie Runde zur Verfügung hatte und mit 1,1 sec Rückstand auf den 1., sich mit Platz 3 begnügen musste. Als Erkenntnis aus den Trainingssitzungen, wurde das Auto nochmals um 10mm tiefer gelegt, was sich im Rennen als gute Entscheidung erwies.
Das Rennen 1 fand am Freitagnachmittag bei schönstem Herbstwetter statt. Gleich nach dem Start attackierte Christian Leutheuser seinen Vordermann und konnte bereits als zweiter die erste Runde beenden. Die verbleibenden 28 Minuten Renndistanz waren dann geprägt von einem beinharten aber fairen Zweikampf zwischen dem Führenden Maximilian Paul, der mit seinem BMW E92 V8GT4 M3 über das stärkere Auto verfügte und Christian Leutheuser. Ganze 0,4 Sekunden fehlten diesem dann, um Paul noch abzufangen. Dafür konnte Christian die schnellste Rennrunde verbuchen. Sein Fazit nach diesem Rennen: „Das war eines meiner schönsten Rennen“!
Rennen 2 war auf Samstagvormittag 10.30 Uhr angesetzt. Bis auf die Start- Zielgerade war die taunasse Strecke wieder abgetrocknet. Der „Graue Kuttenkeuler Wolf“ ging von Startplatz 2 ins Rennen (Ergebnis des Rennen 1 war zugleich die Startreihenfolge für Rennen 2). Vom Start weg hing Christian Leutheuser bereits wieder am Heck des Leaders Paul und wieder entwickelte sich ein heftiger Zweikampf. Der dadurch entstandene Vorsprung zum übrigen Feld wurde durch eine unfallbedingte Safety Car-Phase eliminiert. Im Internationalen Sportgesetz ist geregelt, dass das Überholen nach dem Einscheren des Safety Cars in die Boxengasse, erst ab Ziellinie wieder erlaubt ist. Der Drittplatzierte Schirra begann seine Attacke schon vorher und hing mir auf der Ziellinie bereits im Heck.  Innerhalb von einer Sekunde pflügte das Führungstrio Paul, Leutheuser und Schirra durch das Feld. In der zweiten Runde nach dem Neustart bremste sich Schirra eingangs der Start- Zielgerade neben das Leutheuser Auto und drückte es bei Rausbeschleunigen aus der Coca Cola-Kurve, über die Curbs auf den daneben liegenden Rasenteppich, der vom Vortag noch klatschnass war.  Schlagartig brach daraufhin das Auto bei hoher Geschwindigkeit aus und vollführte   eine 360 Grad-Drehung auf der Start- und Zielgerade. Mit Mühe konnte Christian Leutheuser einen Einschlag in die Boxenmauer verhindern. Nach dem Dreher kam er auf P4 wieder zurück auf die Strecke. Trotz furiosem Einsatz konnte er sich keinen Podiumsplatz mehr ergattern. Mit einem Rückstand von 0,9 Sekunden auf den Dritten beendete er das Rennen.
Nach dem Rennen klopften ihn seine Mechaniker anerkennend auf die Schulter und sagte unisono: „Unser Chef kann´s noch“!

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